Waffensachkunde Prüfungsfragen 2026

Originale Prüfungsfragen der Waffensachkunde – mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen, sortiert nach Themengebieten. Alle 48 Fragen kannst du kostenlos online üben.

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WaffenrechtWaffentechnikNot- und SeenotsignalmittelHandhabung

Prüfungsfragen für Waffensachkunde Waffenrecht

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Waffensachkunde Waffenrecht vor.

  1. 1.Welche der aufgeführten Waffen ist eine halbautomatische Schusswaffe im Sinne des Waffengesetzes?

    • Single-Action-Revolver
    • Selbstladepistole
    • Doppelflinte
    • Double-Action Revolver

    Erklärung: Halbautomatisch bedeutet: Nach jedem Schuss lädt die Waffe selbst nach, aber es ist ein eigener Abzugsvorgang pro Schuss nötig. Genau das macht eine Selbstladepistole, daher ist sie die halbautomatische Schusswaffe im Sinne des Waffengesetzes.

    Infografik zur Erklärung: Welche der aufgeführten Waffen ist eine halbautomatische Schusswaffe im Sinne des Waffengesetzes?
  2. 2.Ein Double-Action-Revolver ist im Sinne des Waffenrechts...

    • eine vollautomatische Waffe.
    • keine halbautomatische Waffe.
    • eine halbautomatische Waffe.

    Erklärung: Beim Double-Action-Revolver dreht und spannt der Abzug die Trommel, es findet aber kein automatischer Nachladevorgang aus einem Magazin statt. Daher gilt er waffenrechtlich als keine halbautomatische Waffe.

    Infografik zur Erklärung: Ein Double-Action-Revolver ist im Sinne des Waffenrechts...
  3. 3.Wie ist ein Revolver im „Kleinstkaliber“ 4 mm M20 waffenrechtlich einzuordnen?

    • WBK-pflichtige Schusswaffe
    • Für Personen ab 18 Jahren frei erwerbbar
    • Kann mit einem kleinen Waffenschein erworben werden

    Erklärung: Auch ein Revolver im Kleinstkaliber 4 mm M20 gilt rechtlich als richtige Schusswaffe. Daher ist er nur mit Waffenbesitzkarte (WBK) erlaubnispflichtig und nicht frei ab 18 zu erwerben.

    Infografik zur Erklärung: Wie ist ein Revolver im „Kleinstkaliber“ 4 mm M20 waffenrechtlich einzuordnen?
  4. 4.Was ist die Schließfeder der großka-librigen Pistole waffenrechtlich gesehen?

    • Ein Zubehörteil der Schusswaffe ohne waffenrechtliche Bedeutung.
    • Ein wesentlicher, erlaubnispflichtiger Teil der Schusswaffe.
    • Ein wesentlicher, beschusspflichtiger Teil der Schusswaffe.

    Erklärung: Die Schließfeder ist nur ein einfaches Funktionsteil und zählt rechtlich nicht zu den wesentlichen Teilen der Waffe, daher hat sie keine eigene waffenrechtliche Bedeutung.

    Infografik zur Erklärung: Was ist die Schließfeder der großka-librigen Pistole waffenrechtlich gesehen?
  5. 5.Welcher der nebenstehend aufgeführten Gegenstände ist eine verbotene Waffe?

    • Samuraischwert
    • feststehendes Messer mit einer Klinge von mehr als 8,5 cm
    • Vorderschaftrepetierflinte mit einer Lauflänge unter 45 cm

    Erklärung: Samuraischwert und feststehende Messer sind nicht automatisch verboten, sondern nur teils führbeschränkt. Verboten ist hier die besonders kompakte, leicht verdeckbare Vorderschaftrepetierflinte mit einer Lauflänge unter 45 cm.

    Infografik zur Erklärung: Welcher der nebenstehend aufgeführten Gegenstände ist eine verbotene Waffe?
  6. 6.Welche Gegenstände zählen zu den verbotenen Waffen?

    • Feuerwaffen mit Dauerfeuereinrichtung
    • Spielzeugwaffen
    • Schusswaffen mit Schalldämpfer

    Erklärung: Verbotene Waffen sind zum Beispiel Feuerwaffen, die automatisch mehrere Schüsse hintereinander abgeben können. Solche Feuerwaffen mit Dauerfeuereinrichtung sind besonders gefährlich und deshalb verboten.

    Infografik zur Erklärung: Welche Gegenstände zählen zu den verbotenen Waffen?
  7. 7.Erlaubnispflichtig, jedoch keine verbotene Waffe ist...

    • ein Fallmesser.
    • eine vollautomatische Pistole.
    • eine zivile halbautomatische Schuss-waffe, die wie eine vollautomatische Kriegswaffe aussieht.

    Erklärung: Entscheidend ist die Funktion: Eine zivile halbautomatische Waffe bleibt trotz „Kriegswaffen-Look“ nur erlaubnispflichtig, aber nicht verboten. Fallmesser und vollautomatische Pistolen sind hingegen verbotene Waffen.

    Infografik zur Erklärung: Erlaubnispflichtig, jedoch keine verbotene Waffe ist...
  8. 8.Was ist ein Schalldämpfer waffenrechtlich gesehen?

    • Der Schalldämpfer ist ein verbotener Gegenstand.
    • Der Schalldämpfer ist immer erlaub-nisfreies Zubehör.
    • Der Schalldämpfer für eine erlaubnis-pflichtige Schusswaffe steht waffen-rechtlich der Schusswaffe gleich für die sie bestimmt ist.

    Erklärung: Ein Schalldämpfer wird rechtlich wie die dazugehörige erlaubnispflichtige Schusswaffe behandelt. Er ist also kein bloßes Zubehör, sondern waffenrechtlich der Waffe gleichgestellt.

    Infografik zur Erklärung: Was ist ein Schalldämpfer waffenrechtlich gesehen?
  9. 9.Mit welcher Munition der Bezeichnung „9 mm Luger“ ist der Umgang verboten?

    • Hohlspitzpatronen
    • Kleinschrotpatronen
    • Leuchtspurpatronen

    Erklärung: Verboten ist bei 9 mm Luger der Umgang mit Leuchtspurpatronen, weil deren Geschosse sichtbar brennen und dadurch Brand- und Gefährdungspotenzial deutlich erhöht ist.

    Infografik zur Erklärung: Mit welcher Munition der Bezeichnung „9 mm Luger“ ist der Umgang verboten?
  10. 10.Ist eine Patrone mit Wadcutter-Geschoss verbotene Munition?

    • Ja, denn es handelt sich um ein Dum-Dum-Geschoss.
    • Nein, es ist Scheibenmunition.

    Erklärung: Ein Wadcutter-Geschoss ist speziell für den Scheibensport entwickelt und dient dem sauberen Ausschuss von Löchern in der Zielscheibe. Es zählt daher als Scheibenmunition und ist nicht verboten.

    Infografik zur Erklärung: Ist eine Patrone mit Wadcutter-Geschoss verbotene Munition?
  11. 11.Welche der hier genannten Waffen ist ein Einzellader im Sinne des Waffengesetzes?

    • halbautomatische Pistole
    • Doppelflinte
    • Schreckschussrevolver

    Erklärung: Ein Einzellader verschießt pro Lauf nur einen Schuss, bevor man von Hand nachladen muss. Eine Doppelflinte hat zwar zwei Läufe, aber in jedem Lauf liegt nur eine einzelne Patrone, daher gilt sie als Einzellader.

    Infografik zur Erklärung: Welche der hier genannten Waffen ist ein Einzellader im Sinne des Waffengesetzes?
  12. 12.Zu welcher Waffenart im Sinne des Waffengesetzes zählt eine Unterhebel-Repetierbüchse (lever-action)?

    • Einzelladerwaffen
    • Repetierwaffen
    • halbautomatische Waffen

    Erklärung: Bei einer Unterhebel-Repetierbüchse lädt der Schütze nach jedem Schuss manuell über den Unterhebel nach. Dieses manuelle Nachladen kennzeichnet sie eindeutig als Repetierwaffe.

    Infografik zur Erklärung: Zu welcher Waffenart im Sinne des Waffengesetzes zählt eine Unterhebel-Repetierbüchse (lever-action)?

Prüfungsfragen für Waffensachkunde Waffentechnik

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Waffensachkunde Waffentechnik vor.

  1. 1.Was sind die typischen Merkmale einer halbautomatischen Büchse?

    • Durch einmaliges Betätigen des Abzuges kann ich mehrere Schüsse hintereinander abgeben.
    • Nach Abgabe eines Schusses wird die Büchse selbsttätig erneut schussbereit und es kann aus demselben Lauf durch erneute Betätigung des Abzuges jeweils ein weiterer Schuss abgegeben werden.
    • Hierbei handelt es sich um eine Militärwaffe.

    Erklärung: Eine halbautomatische Büchse lädt nach jedem Schuss selbst nach, gibt aber pro Abzugsbetätigung nur einen Schuss ab. Vollautomatisch (mehrere Schüsse mit einmal Abziehen) wäre sie nicht mehr halbautomatisch.

    Infografik zur Erklärung: Was sind die typischen Merkmale einer halbautomatischen Büchse?
  2. 2.Was ist der Unterschied zwischen Pistole und Revolver?

    • Die Pistole hat ein Patronenlager im Lauf, der Revolver hat mehrere Patronenlager in der Trommel, getrennt vom Lauf.
    • Der Revolver hat einen Hahn, eine Pistole nicht.
    • Pistolen sind leichter gebaut als Revolver.

    Erklärung: Der Unterschied liegt in der Aufnahme der Patronen: Die Pistole hat ein einzelnes Patronenlager im Lauf, der Revolver mehrere Patronenlager in der Trommel, die vom Lauf getrennt ist.

    Infografik zur Erklärung: Was ist der Unterschied zwischen Pistole und Revolver?
  3. 3.Was ist das typische Merkmal eines Revolvers?

    • Ein Magazin im Griffstück.
    • Die Trommel ist zugleich Patronenlager und Magazin.
    • Ein außenliegendes Schlagstück.

    Erklärung: Beim Revolver dient die drehbare Trommel gleichzeitig als Patronenlager und als Magazin. Genau dieses Zusammenfallen von Lager und Magazin ist sein typisches Erkennungsmerkmal.

    Infografik zur Erklärung: Was ist das typische Merkmal eines Revolvers?
  4. 4.Was ist ein typisches Merkmal einer halbautomatischen Pistole?

    • Trommel zur Aufnahme von Patronen
    • Magazin zur Aufnahme von Patronen
    • Lauf vom Patronenlager getrennt

    Erklärung: Eine halbautomatische Pistole hat typischerweise ein Magazin im Griff, in dem die Patronen stecken. Nach jedem Schuss wird automatisch die nächste Patrone aus dem Magazin nachgeladen.

    Infografik zur Erklärung: Was ist ein typisches Merkmal einer halbautomatischen Pistole?
  5. 5.Welcher Unterschied besteht zwischen Büchse und Flinte?

    • Büchse für Kugelschuss, Flinte für Schrotschuss / Flintenlaufgeschosse.
    • Büchsen haben Kammerstängel und Zylinderverschluss, Flinten haben immer einen Kipplauf.
    • Keine Unterschiede.

    Erklärung: Merke: Die Büchse ist für präzise Kugelschüsse, die Flinte für Schrotschüsse oder Flintenlaufgeschosse. Es geht also um die Art der verschossenen Munition, nicht um die Bauart.

    Infografik zur Erklärung: Welcher Unterschied besteht zwischen Büchse und Flinte?
  6. 6.Besonderes Merkmal einer Flinte ist, dass ...

    • mit ihr Flintenmunition verschossen wird.
    • sie einen gezogenen Lauf besitzt.
    • Sie einen Kipplauf besitzt.

    Erklärung: Das besondere Merkmal einer Flinte ist die Verwendung von Flintenmunition (Schrot oder Flintenlaufgeschosse). Andere Eigenschaften wie gezogener Lauf oder Kipplauf sind nicht zwingend für eine Flinte.

    Infografik zur Erklärung: Besonderes Merkmal einer Flinte ist, dass ...
  7. 7.Was ist bei der Flinte der „Choke“?

    • Laufverengung im Bereich des Patronenlagers
    • Laufverengung im Bereich der Mündung
    • Rückstoß beim Schuss

    Erklärung: Der Choke ist die Laufverengung direkt an der Mündung der Flinte. Sie beeinflusst die Streuung der Schrotgarben und damit die Schussweite und Trefferdichte.

    Infografik zur Erklärung: Was ist bei der Flinte der „Choke“?
  8. 8.Welche der nachfolgenden Aussagen ist richtig?

    • Mit halbautomatischen Waffen kann man mehrere Schüsse aus demselben Lauf abgeben, ohne dass man Patronen per Hand nachladen muss.
    • Mit halbautomatischen Waffen kann man durch einmaliges Betätigen des Abzugs mehrere Schüsse aus demselben Lauf abgeben.
    • Mit halbautomatischen Waffen kann man einen Schuss abgeben, dann muss stets eine neue Patrone aus dem Magazin per Hand durchgeladen werden.

    Erklärung: Eine halbautomatische Waffe lädt nach jedem Schuss selbstständig die nächste Patrone nach, aber pro Abzugsbetätigung fällt nur ein Schuss. Mehrere Schüsse hintereinander sind also möglich, ohne von Hand nachzuladen, aber nicht mit einem einzigen Abzugsdruck.

    Infografik zur Erklärung: Welche der nachfolgenden Aussagen ist richtig?
  9. 9.Was versteht man unter dem Begriff „halbautomatische Waffe“?

    • Eine Waffe, die nach Abgabe eines Schusses selbsttätig erneut schussbereit wird und bei der durch nochmalige Betätigung des Abzuges ein weiterer Schuss aus demselben Lauf abgegeben werden kann.
    • Eine Waffe, die nach Abgabe eines Schusses durch manuelles Vor- und Zurückziehen des Verschlusshebels die leere Patronenhülse auswirft und eine neue Patrone aus dem Magazin zuführt.
    • Eine Waffe, bei der nach Abgabe eines Schusses die leere Patronenhülse automatisch ausgeworfen wird, eine neue Patrone aber manuell per Hand geladen werden muss.

    Erklärung: Halbautomatisch bedeutet: Die Waffe lädt nach einem Schuss selbstständig nach, aber für jeden weiteren Schuss muss der Abzug erneut betätigt werden (kein Dauerfeuer).

    Infografik zur Erklärung: Was versteht man unter dem Begriff „halbautomatische Waffe“?
  10. 10.Aus welchen wesentlichen Teilen besteht eine Schusswaffe?

    • Lauf, Patronenlager, Verschluss, Gehäuse, Griffstück bei Kurzwaffen
    • Patrone, Visierung, Abzug
    • Magazin, Schaft, Schlagbolzen

    Erklärung: Wesentliche Teile sind immer die „Kernstücke“ der Waffe: vor allem Lauf mit Patronenlager, Verschluss und Gehäuse; bei Kurzwaffen kommt noch das Griffstück dazu. Dinge wie Magazin, Schaft oder Visierung gelten nicht als wesentlich.

    Infografik zur Erklärung: Aus welchen wesentlichen Teilen besteht eine Schusswaffe?
  11. 11.Was ist ein „wesentlicher Teil“ einer Schusswaffe?

    • Verschluss
    • Abzug
    • Magazin

    Erklärung: Wesentliche Teile sind die für die Schussabgabe entscheidenden Kernbauteile der Waffe, z. B. Lauf, Gehäuse und insbesondere der Verschluss. Der Verschluss zählt daher als „wesentlicher Teil“, Abzug und Magazin dagegen nicht.

    Infografik zur Erklärung: Was ist ein „wesentlicher Teil“ einer Schusswaffe?
  12. 12.Was versteht man bei Sportwaffen unter dem Begriff „Kleinkaliberwaffe“?

    • Eine Waffe in einem Kaliber unter 40 mm.
    • Eine Waffe im Kaliber .22lr (.22 lfB).
    • Eine Waffe mit einer Mündungsenergie unter 7,5 Joule.

    Erklärung: Im sportlichen Bereich meint „Kleinkaliberwaffe“ ganz konkret Waffen im Kaliber .22lr (.22 lfB). Andere kleine Kaliber oder die Joule-Grenze spielen hier keine Rolle.

    Infografik zur Erklärung: Was versteht man bei Sportwaffen unter dem Begriff „Kleinkaliberwaffe“?

Prüfungsfragen für Waffensachkunde Not- und Seenotsignalmittel

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Waffensachkunde Not- und Seenotsignalmittel vor.

  1. 1.Welche Farbe ist bei Signalraketen international als Notsignal zu verwenden?

    • Rot
    • Weiß
    • Grün

    Erklärung: International steht die Farbe Rot bei Signalraketen für ein Notsignal bzw. Lebensgefahr. Weiß oder Grün werden eher für Beleuchtung oder Kennzeichnung genutzt, nicht für Notrufe.

    Infografik zur Erklärung: Welche Farbe ist bei Signalraketen international als Notsignal zu verwenden?
  2. 2.Wie lang ist die Verbrauchsdauer pyrotechnischer Notsignale bei sachgemäßer Lagerung?

    • Die Verbrauchsdauer ist unbegrenzt.
    • Soweit auf dem einzelnen Gegenstand nichts anderes vermerkt ist, max. 3 Jahre.
    • Maximal 10 Jahre

    Erklärung: Pyrotechnische Notsignale dürfen in der Regel nur bis maximal 3 Jahre verwendet werden, sofern auf dem einzelnen Gegenstand nichts anderes angegeben ist. Entscheidend ist immer die Kennzeichnung direkt auf dem Signal.

    Infografik zur Erklärung: Wie lang ist die Verbrauchsdauer pyrotechnischer Notsignale bei sachgemäßer Lagerung?
  3. 3.Was machen Sie mit überlagerten pyrotechnischen Notsignalen?

    • Können über den Hausmüll entsorgt werden.
    • Über den Munitionshandel zurückgeben oder Delaborierbetrieben übergeben.
    • Können auch als Feuerwerkskörper verwenden werden.

    Erklärung: Überlagerte pyrotechnische Notsignale dürfen Sie niemals selbst entsorgen oder weiterverwenden. Sie müssen sie immer über den Munitionshandel oder einen Delaborierbetrieb fachgerecht entsorgen lassen.

    Infografik zur Erklärung: Was machen Sie mit überlagerten pyrotechnischen Notsignalen?
  4. 4.Wie lange dürfen Sie Signalmunition verwenden?

    • Drei Jahre ab Kauf im Fachhandel.
    • Fünf Jahre ab Herstellung im Werk.
    • Das Verfallsdatum ist auf der Munition und/oder der Verpackung angebracht.

    Erklärung: Signalmunition hat kein festes Nutzungsalter; maßgeblich ist immer das auf Munition oder Verpackung angegebene Verfallsdatum. Verwenden dürfen Sie sie nur bis zu diesem Datum.

    Infografik zur Erklärung: Wie lange dürfen Sie Signalmunition verwenden?
  5. 5.Wie darf Signalmunition entsorgt werden?

    • Durch Rückgabe an den Fachhandel.
    • Durch Abgabe bei einer Sondermüll- und Gefahrstoffsammelstelle.
    • Öffnen der Patrone, Durchfeuchten des Inhaltes mit Wasser, dann wie b).

    Erklärung: Signalmunition ist Gefahrgut und darf nicht selbst manipuliert oder geöffnet werden. Sie wird sicher und fachgerecht durch den Fachhandel zurückgenommen und entsorgt.

    Infografik zur Erklärung: Wie darf Signalmunition entsorgt werden?
  6. 6.Wie ist pyrotechnische Munition während der Liegezeit im Hafen zu lagern?

    • Keine bestimmte Lagerung erforderlich.
    • Möglichst originalverpackt, kühl und trocken in einem Metallbehältnis mit Schwenkriegelschloss.
    • Die Munition darf keinesfalls an Bord gelagert werden.

    Erklärung: Pyrotechnische Munition ist empfindlich und brandgefährlich, daher muss sie immer sicher gelagert werden: möglichst originalverpackt, kühl und trocken in einem stabilen Metallbehältnis mit Schwenkriegelschloss.

    Infografik zur Erklärung: Wie ist pyrotechnische Munition während der Liegezeit im Hafen zu lagern?
  7. 7.Wie ist an Bord eines seegehenden Schiffes im Hafen eine Signalpistole im Kaliber 4 (26,5 mm) aufzubewahren?

    • In einem mit dem Schiffskörper sicher verankertem Behältnis aus Stahlblech. Die Tür muss mindestens 4mm dick und elektronisch oder mechanisch verriegelt sein (sog. Hamburger Kasten).
    • Die Signalpistole kann frei zugänglich an Bord gelagert werden.
    • Die Signalpistole darf keinesfalls an Bord gelagert werden.

    Erklärung: An Bord im Hafen muss die Signalpistole wie eine Waffe gesichert werden: in einem fest mit dem Schiffskörper verankerten Stahlblechbehälter mit mindestens 4 mm dicker, mechanisch oder elektronisch verriegelter Tür („Hamburger Kasten“).

    Infografik zur Erklärung: Wie ist an Bord eines seegehenden Schiffes im Hafen eine Signalpistole im Kaliber 4 (26,5 mm) aufzubewahren?
  8. 8.Wem kann zum Zweck der sicheren Aufbewahrung an Land die Signalpistole im Kaliber 4 (26,5 mm) übergeben werden?

    • Einer Person mit bestandener Sachkundeprüfung.
    • Nur einem Berechtigten, z.B. mit Waffenbesitzkarte.
    • Einer zuverlässigen Person, die mindestens 18 Jahre alt ist.

    Erklärung: An Land darf eine Signalpistole Kaliber 4 nur an jemanden übergeben werden, der waffenrechtlich dazu berechtigt ist. Das ist z.B. eine Person mit Waffenbesitzkarte, nicht nur mit Sachkunde oder bloßer Zuverlässigkeit.

    Infografik zur Erklärung: Wem kann zum Zweck der sicheren Aufbewahrung an Land die Signalpistole im Kaliber 4 (26,5 mm) übergeben werden?
  9. 9.Wie ist an Land eine Signalpistole im Kaliber 4 (26,5 mm) aufzubewahren?

    • In einem Behältnis der Sicherheitsstufe A (VDMA 24992).
    • In einem Behältnis der Sicherheitsstufe DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad 0 oder I. Bei Fortführung einer Nutzung eines Behältnisses der Sicherheitsstufe B nach VDMA 24992, die vor dem 06.07.2017 begründet werden, kann dieses Behältnis weitergenutzt werden.
    • In einem Stahlblechschrank mit Schwenkriegelschloss.

    Erklärung: Signalpistolen Kaliber 4 gelten waffenrechtlich als Schusswaffen und müssen wie andere Kurzwaffen in einem Behältnis nach DIN/EN 1143-1 Widerstandsgrad 0 oder I aufbewahrt werden. Ältere B-Schränke nach VDMA 24992 dürfen nur weitergenutzt werden, wenn sie schon vor dem 06.07.2017 verwendet wurden.

    Infografik zur Erklärung: Wie ist an Land eine Signalpistole im Kaliber 4 (26,5 mm) aufzubewahren?
  10. 10.Wie ist an Land erlaubnispflichtige Munition aufzubewahren?

    • Munition darf nicht an Land aufbewahrt werden.
    • Es gibt keine Auflagen für die Aufbewahrung von pyrotechnischer Munition.
    • Mindestens in einem Stahlblechbehältnis (klassifizierungsfrei), das mit einem Schwenkriegelschloss oder einem gleichwertigen Verschluss gesichert ist, oder in einem gleichwertigen Behältnis.

    Erklärung: Erlaubnispflichtige Munition muss an Land immer in einem verschlossenen, stabilen Behältnis aufbewahrt werden, z. B. einem Stahlblechbehälter mit Schwenkriegelschloss oder gleichwertigem Verschluss. So ist sie vor unbefugtem Zugriff geschützt.

    Infografik zur Erklärung: Wie ist an Land erlaubnispflichtige Munition aufzubewahren?
  11. 11.Wie ist die Signalmunition während der Fahrt zu lagern?

    • Wie bei einem längeren Aufenthalt im Hafen.
    • Zugriffsbereit in der Nähe der Signalwaffe.
    • Nicht zugriffsbereit, in größerer Entfernung zur Signalwaffe.

    Erklärung: Während der Fahrt muss die Signalmunition schnell erreichbar sein, damit im Notfall sofort Signale abgefeuert werden können. Deshalb wird sie zugriffsbereit in der Nähe der Signalwaffe gelagert.

    Infografik zur Erklärung: Wie ist die Signalmunition während der Fahrt zu lagern?
  12. 12.Welche Signalwaffen darf der Inhaber eines Kleinen Waffenscheins führen?

    • Alle
    • Nur amtlich beschossene Signalwaffen im Kaliber unter 12 mm.
    • Nur Signalwaffen mit dem Zulassungszeichen „PTB im Kreis“.

    Erklärung: Mit dem Kleinen Waffenschein dürfen nur Signalwaffen geführt werden, die das Zulassungszeichen „PTB im Kreis“ tragen. Dieses Zeichen zeigt an, dass die Waffe als freie Schreckschuss-, Reizstoff- oder Signalwaffe zugelassen ist.

    Infografik zur Erklärung: Welche Signalwaffen darf der Inhaber eines Kleinen Waffenscheins führen?

Prüfungsfragen für Waffensachkunde Handhabung

Eine Auswahl echter Prüfungsfragen mit den richtigen Antworten und verständlichen Erklärungen. So bereitest du dich gezielt auf Waffensachkunde Handhabung vor.

  1. 1.Darf eine Schusswaffe, auch wenn sie ungeladen ist, auf Menschen gerichtet werden?

    • Niemals
    • Ja
    • Nein, außer bei Notwehr.

    Erklärung: Auch eine ungeladene Waffe darf grundsätzlich nicht auf Menschen gerichtet werden. Eine Ausnahme besteht nur in echter Notwehr, wenn du dich oder andere vor einem gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff schützen musst.

    Infografik zur Erklärung: Darf eine Schusswaffe, auch wenn sie ungeladen ist, auf Menschen gerichtet werden?
  2. 2.Wie soll eine Schusswaffe an eine andere Person übergeben werden?

    • geladen, gesichert
    • geladen, ungesichert
    • ungeladen

    Erklärung: Eine Schusswaffe wird immer ungeladen übergeben, damit keine sofortige Schussabgabe möglich ist. Vor der Übergabe ist zu kontrollieren, ob das Magazin entnommen und der Verschluss leer ist.

    Infografik zur Erklärung: Wie soll eine Schusswaffe an eine andere Person übergeben werden?
  3. 3.Wie sollte man Munition im Bedarfsfall ordnungsgemäß entsorgen?

    • In den Hausmüll werfen.
    • Beim Waffenhändler abgeben.
    • In den Sondermüll geben.

    Erklärung: Munition darf nicht in Haus- oder Sondermüll entsorgt werden. Sie muss zur sicheren und fachgerechten Entsorgung beim Waffenhändler abgegeben werden.

    Infografik zur Erklärung: Wie sollte man Munition im Bedarfsfall ordnungsgemäß entsorgen?
  4. 4.Welche Munition dürfen Sie aus Ihrer Waffe verschießen?

    • Alles, was ins Patronenlager passt.
    • Munition, für die diese Waffe konstruiert und zugelassen ist.
    • Nur Zentralfeuermunition

    Erklärung: Aus einer Waffe darf nur die Munition verschossen werden, für die sie konstruiert, geprüft und zugelassen ist. Entscheidend sind die Angaben auf Waffe und Munition (Kaliber, Beschusszeichen), nicht ob die Patrone „irgendwie passt“.

    Infografik zur Erklärung: Welche Munition dürfen Sie aus Ihrer Waffe verschießen?
  5. 5.Wie darf unbrauchbar gewordene Munition entsorgt werden?

    • Geschoss abziehen, Pulver in Wasser auflösen, Rest in Hausmüll geben.
    • Als Sondermüll / Gefahrstoff bei der örtlichen Annahmestelle abgeben.
    • An den Verkäufer / Hersteller oder einen Delaborierbetrieb geben.

    Erklärung: Unbrauchbare Munition niemals selbst zerlegen oder in den Hausmüll geben. Sie muss immer an den Verkäufer, Hersteller oder einen spezialisierten Delaborierbetrieb übergeben werden.

    Infografik zur Erklärung: Wie darf unbrauchbar gewordene Munition entsorgt werden?
  6. 6.Wie viel Munition darf mit einer Waffenbesitzkarte bei entsprechender Munitionserwerbsberechtigung erworben werden (ungeachtet von Transportbeschränkungen)?

    • bis zu 1000 Patronen je Kauf / Lieferung
    • bis zu 5 kg Nettoexplosivmasse je Kauf / Lieferung
    • unbegrenzt

    Erklärung: Mit einer Waffenbesitzkarte und entsprechender Munitionserwerbsberechtigung darfst du grundsätzlich unbegrenzt Munition erwerben; gesetzliche Mengenbegrenzungen gibt es hier nicht.

    Infografik zur Erklärung: Wie viel Munition darf mit einer Waffenbesitzkarte bei entsprechender Munitionserwerbsberechtigung erworben werden (ungeachtet von Transportbeschränkungen)?
  7. 7.Wie soll eine halbautomatische Pistole auf der Schießstätte an eine andere Person übergeben werden?

    • Die geladene Waffe ist zu sichern, der Ladezustand ist mitzuteilen.
    • Aus der geladenen Waffe ist das Magazin zu entnehmen, der Ladezustand ist mitzuteilen.
    • Ungeladen, mit geöffnetem Verschluss.

    Erklärung: Auf der Schießstätte wird eine halbautomatische Pistole immer ungeladen und mit geöffnetem Verschluss übergeben, damit der andere sofort sehen kann, dass keine Patrone im Lauf oder Magazin ist.

    Infografik zur Erklärung: Wie soll eine halbautomatische Pistole auf der Schießstätte an eine andere Person übergeben werden?
  8. 8.Was sollte als erstes geschehen, wenn man eine Schusswaffe übergeben bekommt?

    • Die Waffe ist sofort auf ihren Ladezustand zu überprüfen.
    • Es genügt die Sicherung der Waffe auf ihre Funktionssicherheit zu prüfen.
    • Die Waffe ist sofort zu zerlegen und auf Beschädigungen zu prüfen. Außerdem sollten die Beschusszeichen in Augenschein genommen werden.

    Erklärung: Sicherheit geht vor: Wenn du eine Waffe übernimmst, musst du als erstes immer den Ladezustand kontrollieren – also prüfen, ob sie wirklich ungeladen ist.

    Infografik zur Erklärung: Was sollte als erstes geschehen, wenn man eine Schusswaffe übergeben bekommt?
  9. 9.Wo darf ein Sportschütze seine Waffe laden?

    • Nur auf dem Schützenstand.
    • Auf dem gesamten Schießstand.
    • Im Aufenthaltsraum.

    Erklärung: Geladen wird nur dort, wo auch geschossen wird: auf dem Schützenstand. So ist der Lauf immer sicher in Richtung Kugelfang ausgerichtet und Unfälle im übrigen Bereich des Schießstands werden vermieden.

    Infografik zur Erklärung: Wo darf ein Sportschütze seine Waffe laden?
  10. 10.Darf ausnahmsweise eine geladene Waffe einem anderen übergeben werden?

    • Ja, bei Waffenstörung der verantwortlichen Aufsichtsperson.
    • Nur an den Nachbarschützen.
    • Nein, auf keinen Fall.

    Erklärung: Grundsätzlich darf eine geladene Waffe nie übergeben werden. Eine Ausnahme gilt nur, wenn die verantwortliche Aufsichtsperson eine Waffenstörung beheben muss.

    Infografik zur Erklärung: Darf ausnahmsweise eine geladene Waffe einem anderen übergeben werden?
  11. 11.Dürfen Sie mit einem Druckluftgewehr (E0 max. 7,5 J) in Ihrem Keller schießen, wenn sichergestellt ist, dass hierbei niemand gefährdet wird?

    • Das ist waffenrechtlich erlaubt.
    • Nein, das ist verboten.
    • Nein, ich darf nur mit sogenannten Spielgeräten (Energie 0,08 J) außerhalb von Schießständen schießen.

    Erklärung: Druckluftwaffen mit dem F-Zeichen bis 7,5 Joule gelten als freie Waffen und dürfen auf einem befriedeten Besitztum (z. B. eigener Keller) benutzt werden, wenn Geschosse das Grundstück nicht verlassen können und niemand gefährdet wird.

    Infografik zur Erklärung: Dürfen Sie mit einem Druckluftgewehr (E0 max. 7,5 J) in Ihrem Keller schießen, wenn sichergestellt ist, dass hierbei niemand gefährdet wird?
  12. 12.Darf mit jeder beliebigen Waffe auf Schießstätten geschossen werden?

    • Ja, wenn sie funktionssicher sind.
    • Nein.

    Erklärung: Auf Schießstätten darf nur mit Waffen geschossen werden, die dafür ausdrücklich zugelassen sind. Art der Waffe, Kaliber und Energie müssen zur jeweiligen Schießstätte und ihren Sicherheitsbestimmungen passen.

    Infografik zur Erklärung: Darf mit jeder beliebigen Waffe auf Schießstätten geschossen werden?

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Erik ist dein Fachexperte für Waffensachkunde und §7 WaffG. Mit seinem juristischen Hintergrund im Waffenrecht und seiner Erfahrung als Schießsportler bringt er sowohl theoretisches als auch praktisches Know-how mit.

Als zertifizierter Sachverständiger für Waffentechnik und ehemaliger Sicherheitsbeauftragter macht er komplexe Rechtsmaterien verständlich und bereitet dich gezielt auf alle Anforderungen der Waffensachkundeprüfung vor. Mit fundiertem Fachwissen und praktischen Beispielen führt er dich sicher durch §7 WaffG!

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